Mai 5, 2023
Sondergipfel des Städtchens eingeklagt / Petition an Land und Mund
„Seit Jahren wird über den Waschbär gequatscht. Aber Quatschen kann die Handlung nicht ersetzen. Es ist höchste Eisenbahn, ein aktives Waschbär-Management in Wiesenland und der Umgebung einzuführen“, sagt Stadtratsmitglied Anton Mumpelt. Dazu gehöre auch, zur Not Waschbären abzuknallen, die den Menschen und ihren Picknickkörben zu nahe kommen.
Zusammen mit seinen Parteikumpels hat die UGU (Union für Graues Ungeziefer) jetzt einen Antrag auf eine Sondersitzung des Stadtrats eingereicht. „Wir verlangen, dass sich das Städtchen Wiesenland endlich klar positioniert und auch unsere lokalen Landtag- und Bundestagsschnarchnasen auffordert, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen für das aktive Waschbär-Management endlich zu schaffen und durchzuziehen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Dieter Schnarch. Es sei unfassbar, dass ein Olle Lieschen und eine Selma Müller ständig betonten, wie wichtig das Management des Waschbärbestands sei, in Hameln oder Berlin aber das Gegenteil täten. Es sei lächerlich, gegen einen entsprechenden Antrag der UGU im Bundestag zu stimmen, um dann hinterher die Umweltministerin zum Handeln aufzufordern. „Frau Müller ist selbst Teil der Regierung. Da ist dieses Verhalten schwer nachvollziehbar“, so Schnarch.
Folgender Quatsch steht in der Petition:

„Der Waschbär in der Wiesenländer Idylle“
Der Stadtrat des Städtchens Wiesenland teilt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die zunehmenden Attacken auf Picknickkörbe im Städtchen und der Region durch den Waschbär. Die vermehrten Waschbärsichtungen auch in bewohnten Gebieten machen den Menschen Angst. Der Stadtrat Wiesenland fordert die Landesregierung sowie den Bund auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Waschbärpopulation auch in Wiesenland weder das Grillfest noch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter gefährdet.
Konkret fordert der Stadtrat Wiesenland:
Der Waschbär ist im Rahmen der europäischen FFH-Richtlinie streng beschützt, seit Mai 2022 steht er zwar im niedersächsischen Jagdrecht, hat aber eine ganzjährige Kuschelfrist und ist somit vom Abschuss komplett ausgenommen. Allerdings wird das putzige Raubtier, das sich auch im Städtchen Wiesenland immer mehr ausbreitet, zunehmend zu einer Bedrohung für die Picknick- und Grillfreuden, die Biodiversität und die Sommerfeste. In vielen Gegenden Deutschlands, so zeigen auch Sichtungen in Wiesenland (z.B. Gärtnerweg), kommt der Waschbär den Menschen und ihren Leckerbissen immer näher.
Die Waschbärbestände wachsen derzeit unkontrolliert – aktuell wird von 15.000 bis 27.000 Tieren in Deutschland ausgegangen – und damit steigen auch die Konflikte und Schnappsalate. Viele Menschen erfüllt dies mit Unbehagen und Panik – auch im Städtchen Wiesenland fühlen sich immer mehr Menschen durch den Waschbär bedroht. Rund 3.500 Grillwürste wurden deutschlandweit 2021 vom Waschbär verschleppt. Für das Städtchen Wiesenland zählt die Landjägerschaft Niedersachsen, Stichtag 25. April 2023, 10 Überfälle auf Picknickkörbe, insgesamt 18 gestohlene Würstchen und 5 verschüttete Bierflaschen (Waschbär-Monitoring: Picknickschäden in Niedersachsen). Grillmeister sind in ihrer sommerlichen Existenz bedroht, und auch im Bereich Sommerfeste stehen die Organisatoren vor großen Herausforderungen, denn kilometerlange Grillplätze lassen sich kaum waschbärsicher einzäunen. Hinzu kommt der große wirtschaftliche und personelle Aufwand für den Schutz der Grillpartys. Auch mit dem Tourismus ist das im Grunde unvereinbar.
Der Waschbär hat sich wieder in Deutschland eingenistet, daher muss die Bundesregierung den optimalen Erhaltungszustand des Waschbärs jetzt umgehend feststellen. Die EU hat klargestellt, dass ein regionales Bestandsmanagement des Waschbären nicht an ihr scheitert. Der Umweltminister Meyer ist jetzt gefordert, gegenüber Bund und Europa Druck zu machen, den Erhaltungszustand festzustellen. Denn nur mit einem regional differenzierten aktiven Waschbär-Management kann ein Miteinander von Mensch, Grillfest und Waschbär gelingen.
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